Veredelungstechniken

Digitaldrucktransfer (Flock- oder Polyestergewebe):

  • geeignet für kleine bis mittlere Auflagen
  • z.B. für Wappen auf Sportbekleidung (Flock) und Embleme auf Arbeitskleidung (Polyester)
  • Flockcharakter mit sehr kurzem Flor
  • feine Konturen können gedruckt, aber nicht geschnitten werden (weißes Trägermaterial)
  • mehrfarbig, auch Farbverläufe ohne Film-/Siebkosten

    Waschbar bis 60 °C (Flockgewebe), 90 °C (Polyestergewebe) - bitte Waschanleitung beachten!


Direktbeflockung:

  • geeignet für mittlere bis große Auflagen
  • werbewirksame Gestaltung vor allem auf Sport- und Freizeitbekleidung
  • samtartiger Charakter mit langem Flor
  • weicher Warengriff
  • hervorragende Farbintensität
  • bei feinen Konturen nicht zu empfehlen
  • Film-/Siebkosten fallen an

    Waschbar bis 60 °C - bitte Waschanleitung beachten!


Fototransferdruck:

  • für kleine Auflagen
  • geeignet für mehrfarbige Motive auf BW-Stoffen
  • keine Film-/Siebkosten

    Waschbar bis 40 °C - bitte Waschanleitung beachten!


Siebdruck:

  • geeignet für mittlere bis große Auflagen
  • meist verbreitete Druckart auf Werbetextilien
  • vielfältige Möglichkeiten der grafischen Darstellung
  • feine Ausarbeitung der Konturen möglich
  • anspruchsvolle Rastermotive druckbar
  • Film-/Siebkosten fallen an

    Waschbar bis 60 °C - bitte Waschanleitung beachten!


Sublimationsdruck:

  • für kleine bis mittlere Auflagen
  • geeignet für mehrfarbige Motive auf weißem Stoff
  • Farbverläufe kein Problem
  • Bedruckstoff muß polyesterbeschichtet sein!
  • keine Film-/Siebkosten

    Waschbar bis 90 °C - bitte Waschanleitung beachten!


Transferflex:

  • für kleine bis mittlere Auflagen
  • matte, siebdruckähnliche Oberfläche
  • hervorragende Farbintensität
  • scharfe, jedoch keine sehr feinen Konturen
  • auch als Stretch- und Reflex-Material
  • keine Film-/Siebkosten

    Waschbar bis 60 °C - bitte Waschanleitung beachten!


Transferflock:

  • für kleine bis mittlere Auflagen
  • vor allem auf Sport- und Freizeitbekleidung
  • samtartige Oberfläche mit kurzem Flor
  • hervorragende Farbintensität
  • feine Konturen nicht möglich
  • keine Film-/Siebkosten

    Waschbar bis 60 °C - bitte Waschanleitung beachten!


Stickerei:
Gestickte Motive werden auf computergesteuerten Stickautomaten hergestellt. Dazu wird immer eine Datei mit Stichdaten benötigt (Punchdatei), diese ist nur 1x erforderlich und wird gespeichert für evtl. Folgeaufträge. Stickdateien sind keine normale grafische Darstellungen wie Bitmaps, Vektorgrafiken, etc. sondern reine Stichkoordinaten die mit einer speziellen Software erstellt werden. Zum Ansteuern der Maschinen ist eine Anzahl von Nadeleinstichpunkten (Koordinaten) in bestimmter Abfolge erforderlich, sowie Bestimmung der Nadel / Garnfarbe - Stickrichtung- Dichte-Stichart-Fadenschneider-Farbwechsel usw. Also eine Befehlsabfolge zur Maschinensteuerung.

Die Nadeleinstichpunkte können nach verschiedenen Kriterien eingegeben werden, z.B. per Mausklick, einzeln oder als gefüllte Fläche sowie Stepplinien- Zickzacklinien-usw. Neueste Punchsoftware ist in der Lage Vektorlinien (Zeichenknoten) zu übernehmen. Den Vektorlinien können automatisch Stiche zugewiesen werden. Neuerdings können auch den Bitmaps Stichparameter zugewiesen werden, dadurch kann eine Stickdatei teilweise automatisch erstellt werden. Je klarer das Bitmapbild (Farbabgrenzung) um so genauer werden die Farbflächen erkannt. Grundsätzlich gilt: Je kleiner ein Stickmotiv, um so weniger Details sind möglich.

Sticken ist nicht mit drucken zu vergleichen, denn hier wird mit Nadel und Faden die Auflösung bestimmt. Aufnäher werden fast immer mit einem Rand umstickt. Als Daten benötigen wir .jpg-Dateien per E-Mail.

Bestickt werden kann: Frotteeware- Leder- Autofußmatten- Kopfstützen- Pferdedecken- Motorradsättel- Mützen- Hüte- Kappen- Kragen- Krawatten- Wimpel- Shirts- Polos usw. und ansonsten alles wo eine Nadel durchgeht.

Waschbar bis 60-90 °C - bitte Waschanleitung beachten!

Fanschal Strickerei:
Durch diese (Jacquard) Technik kann jede Masche auf dem Schal einzeln angesteuert werden. Das Design besteht dann aus vielen einzelnen kleinen Vierecken, den Maschen. Ganz dünne und feine Bilddetails sind deswegen nur schwer zu verwirklichen. Aber fast 90 % der Logos und Wappen lassen sich gut erkennbar darstellen.

Lasergravur:
Einfach ausgedrückt ist ein Laser nichts anderes als ein gebündelter Lichtstrahl, der über angeordnete Spiegel in jede Richtung abgelenkt werden kann. Mit dem Laserstrahl selbst kann dabei eine Strichstärke von 0,08 mm auf dem Artikel dargestellt werden. Grundsätzlich werden zwei verschiedene Techniken - je nach Materialbeschaffenheit - angewandt: Als Lasergravur bezeichnet man die Abtragung der obersten Materialschicht. Bei eloxiertem Aluminium z.B. wird dabei die farbige Schicht abgenommen und das darunter liegende Eloxal freigelegt. Der Oberflächenschutz bleibt bestehen. Das wohl bekannteste Beispiel dafür ist die Mag-Lite Taschenlampe. Beim Farbumschlag reagiert das Material auf die Einwirkung des Laserstrahls. Die oberste Schicht löst sich kurzzeitig ab und schlägt sich nahezu schwarz gefärbt nieder. Die Beschriftung wird zu einem Bestandteil der Oberfläche. Grundsätzlich lassen sich fast alle Materialien mit dem Laser beschriften: Generell können alle gängigen Bildformate übernommen werden. Bei der Lasergravur können sogar Bilder, Zeichnungen usw. Anwendung finden Senden Sie uns am besten Ihre Daten per Email als Anlage zu.

Prägung:
Diese Technik der Werbeanbringung kann auf Kunststoff, und Leder angewandt werden. Bei der Blindprägung presst ein erhitzter Prägestempel das Motiv unter Druck in das Werbemittel. Es wird keine Farbe übertragen. Bei der Folienprägung wird zusätzlich eine farbige Folie - auch gold- oder silberfarbig mitgeprägt, die das Motiv dann in der Folienfarbe wiedergibt.

Tampondruck:
In eine ebene Platte, ein Klischee, werden Vertiefungen eingeätzt. Diese werden mit Farbe gefüllt. Ein glatter elastischer Stempel aus Silikonkautchuk nimmt durch Aufdrücken einen Teil der Farbe auf und überträgt diese auf den Gegenstand. Dieser Stempel wird Tampon genannt und hat dem Druckverfahren den Namen gegeben. Durch diese Möglichkeit können Logos, Sinnbilder, Bezeichnungen uvm. auf jegliche Art von Gegenständen im direkten Druckverfahren ohne Qualitätsverlust übertragen werden.



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